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Der Problembär in uns

Letzten Sonntag im Enchilada, der spanischen Cocktailbar zu Münster: Der Problembär zu Gast bei EPIC.

Scheinbar erlebt Deutschland jedes Jahr ein Bären-Drama. Diese Jahr steht der süße Eisbär Kurt aus dem Berliner Zoo im Mittelpunkt. Letztets Jahr war es "der Problembär": Der wilde Bär Bruno wanderte von Österreich nach Bayern, und dank Schengen-Abkommen ganz ohne Grenzkontrolle. So streunte er dort für einige Wochen durch die Gegend, wilderte hier und da, und riß schon mal eine Ziege oder ein Huhn. Das machte ihn zum Problem-Bären. Er wurde unvorhersehbar, unkontrollierbar. Die Gefahr für noch größeren Schaden war einfach zu groß, so die Politiker. Er musste weg.

Die Wahrheit ist: Bei jedem von hat sich solchen ein Problembär eingenistet. Es sind die negativen Charaktereigenschaften, mit denen wir selbst, und Menschen um uns herum, so unsere Probleme haben. Es ist das Tier in uns. Eigentlich ganz süß, wird er manchmal doch unkontrollierbar und bricht wildernd aus, wobei er ne Menge Schaden anrichtet. Für uns selbst wie für unsere Mitmenschen, meistens besonders für die, die uns am nächsten stehen.

Was ist Dein Problembär? Vielleicht eine dieser sieben, durch Cocktails charakterisierten Eigenschaften? Show der Problembären (man könnte auch sagen "Schweinehunde") durch Klick darauf starten:

Die sieben ausgewählten Kategorien im Überblick:

- Neid + Geiz

- Ärger + Zorn + Wut

- Stolz + Hochmut + Prahlerei

- Rechthaberei

- Gier + Habsucht +ständige Unzufriedenheit

- Bitterkeit

- Faulheit +Trägheit

Was tun mit dem Problembären? Ihn töten? Wenn dass mal so einfach wäre ...
Problembären haben es so an sich dass sie nachtaktiv sind, und daher sind sie schwer ins Visier zu bekommen. Außerdem: Tötet man einen, kommt bestimmt ein naher Verwandter vorbei.

Eine 10-Schritte-Strategie zum Bären-freien Areal gibt es wohl auch nicht. Dafür sind sie zu verschieden, als dass man für alle die gleichen Maßnahmen ergreifen könnte.

Wenn sie also kaum zu schlagen sind, kann man sie wenigstens kontrollieren? Ihnen vielleicht die Nahrung entziehen, so dass sie langsam aussterben? Was frisst so ein Bär eigentlich?
Bären sind üblicherweise Allesfresser. Sie nehmen was sie kriegen können. Besonder freuen sie sich aber an einer Sache: Egozentrismus. Bekommen sie eine Dosis Ego sind sie so richtig glücklich. Aber wehen, wenn das Lieblingsfutter ausbleibt. Dann wird's richtig wild. Dann fliegen die Fetzen.

Schon erschreckend, oder? Wenn das ICH etwas nicht bekommt, wird es ärgerlich, zornig, geizig, bitter, manchmal gewalttätig. Das ICH will immer noch mer für sICH. Das ICH will Recht habe. Das ICH will haben was es kriegen kann, und für sICH behalten was es hat.

Es geht um mICH, nicht um den anderen oder gar Gott!?! Egozentrismus ist des Bären liebste Nahrung. Fütter ihn damit, und er fühlt sich so richtig wohl - bis er mal nicht bekommt was er haben möchte ...

Jesus: Dies ist der höchste Standard nach dem ihr leben könnt: Liebt Gott von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit ganzer Kraft, und Eure Mitmenschen wie Euch selbst. Dann werdet Ihr Frieden finden.

Weniger ICH, mehr DU.

[Idee der Cocktails und Text in der Bilderpräsentation: Traui; Umsetzung: Andrea Lingott]

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Comments

Hi Stefan,

long time no see!

Möchte Dich gerne auf diese Intern-Seite aufmerksam machen:

http://www.daharsh.net/interns/index.htm

Blessings, Carl

Can't speak German!

hi, schreib mal wieder was!

grüße aus aschaffenburg,
Danny

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